Coaching statt Krise: Wie Eltern, Lehrerkräfte, Pädagoginnen & BegleiterInnen Kinder und Jugendliche stärken können

Veröffentlicht am 3. März 2025 um 19:52

Mit bewusster Kommunikation und wirkungsvollen Methoden können Eltern, Lehrende und BegleiterInnen Kindern und Jugendlichen helfen, innere Stärke zu entwickeln – bevor Krisen entstehen. Damit haben wir es nicht ohne Grund immer mehr mit einer neuen Generation Eltern, Lehrkräften und AusbilderInnen zu tun, die begleiten und coachen statt durch Ausübung von Macht zu führen und zu begrenzen. Denn letzteres funktioniert auch durch verschiedene Faktoren begünstigt bei jungen Generationen immer weniger.

Frühes Elterncoaching statt später Therapie:
Wie präventive Begleitung Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stärkt

„Wenn Eltern frühzeitig coachen lernen, braucht das Kind keinen Therapeuten?" Dieser Satz klingt provokant, ist angesichts der Komplexität der Zusammenhänge von psychischen Erkrankungen zu vereinfacht gesagt und so nicht korrekt.

Doch in meiner Erfahrung zeigt sich immer wieder: Wenn Eltern, LehrerInnen und andere Bezugspersonen sich mit sich selbst, ihrer Kommunikation und ihrer Haltung auseinandersetzen, können sie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene so begleiten, dass viele Schwierigkeiten gar nicht erst entstehen müssen.

Was ich in meiner Arbeit als besonders wirkungsvoll erlebt habe?:

Wenn Menschen, die Kinder und Jugendliche begleiten, sich selbst reflektieren und lernen, bewusst zu kommunizieren, geschieht echte Prävention.

Prävention beginnt bei den Eltern – und bei allen, die Kinder und Jugendliche begleiten

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entwickeln sich in einem Umfeld, das ihre innere Haltung und ihr Selbstbild maßgeblich prägt. Dabei spielen nicht nur die Eltern eine zentrale Rolle – auch LehrerInnen, AusbilderInnen und andere Bezugspersonen haben einen großen Einfluss darauf, wie junge Menschen mit ihren Gefühlen, Herausforderungen und Beziehungen umgehen.

Wenn Erwachsene lernen, bewusst hinzuhören, wertschätzend zu kommunizieren und Kinder und Jugendliche in ihrer Eigenverantwortung zu stärken, legen sie eine wichtige Basis für mentale Gesundheit, persönliche Entwicklung und intrinsische Motivation.

Eine bewusste, stärkende und wohlwollende Haltung ist zum Beispiel ermittelbar durch Fragen wie: 

  • Wie spreche ich mit meinem Kind, Schüler oder Jugendlichen? Sprache formt das Selbstbild und Kommunikation prägt innere Überzeugungen, subjektive Wahrnehmungen und den "Glauben" über die Welt.
  • Wie reagiere ich auf Konflikte? Junge Menschen Kinder lernen an Vorbildern, wie mit Stress und Emotionen umzugehen ist. Eine positive Konflikt- und Fehlerkultur, in der kein Wert des Menschen von der Leistung, Fehlern oder anderer Meinung abhängig ist, stärkt. 
  • Welche Werte lebe ich vor? Sie lernen aus dem, was sie erleben, nicht aus dem, was wir ihnen sagen oder predigen. Beispiele hierfür sind Handykonsum, Ernährung, Kommunikation mit und über den eignen Körper, Humor oder Selbstachtung.

NLP mit Herz und systemische Arbeit
– eine wirksame Kombination

In meiner Arbeit hat sich die Kombination aus Neurolinguistischem Programmieren (NLP) und systemischer Arbeit als besonders kraftvoll erwiesen.

NLP mit Herz bietet einen Werkzeugkoffer für bewusste Kommunikation mit sich selbst und anderen und persönlicher Entwicklung. Dazu gehört das Verändern von Glaubenssätzen, das Entdecken und Verändern von Strategien und Verhalten, Techniken zum persönlichen Alltagsmanagement, sowie zahlreichen Tools zur Veränderung eines Gefühlszustandes uvm.
Während die systemische Arbeit hilft, Zusammenhänge zu erkennen und Dynamiken zu verändern. In meiner Erfahrung entstehen die größten Veränderungen oft dann, wenn Erwachsene nicht nur am Kind oder Jugendlichen „arbeiten“, sondern an ihrer eigenen Haltung, Sprache und Wahrnehmung sowie an inneren Strategien und Glaubenssätzen.

Einmal erlernt helfen viele dieser Methoden dabei:

  • Kinder und Jugendliche in ihrer Wahrnehmung zu stärken, indem sie lernen, ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser zu verstehen und zu artikulieren.

  • Negative Überzeugungen aufzulösen, die junge Menschen über sich selbst haben („Ich bin nicht gut genug“, „Ich schaffe das nicht“).

  • Innere Ressourcen zu aktivieren, um Resilienz, Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit zu fördern.

  • Familiäre und schulische Dynamiken zu verstehen und mit kleinen Veränderungen große Wirkungen zu erzielen.

Ich erlebe immer wieder, dass selbst kleine Impulse in der Kommunikation oder Haltung von Eltern, LehrerInnen oder anderen Begleitpersonen einen großen Unterschied machen – nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich mitten in ihrer Identitäts- und Zukunftsfindung befinden.

Neue Weiterbildung für das Erlernen der Methoden ab Sommer verfügbar


Im August öffnen die Türen für die modulare Weiterbildung, in der du exklusive Methoden lernst, die nicht nur deinen Alltag auf ein neues Level heben, sondern zusätzlich speziell für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen angepasst sind. Diese Techniken vereinen wirkungsvolle Elemente aus NLP und systemischer Arbeit und helfen Eltern, Lehrkräften, AusbilderInnen, Führungskräften und anderen Begleitpersonen, (junge) Menschen auf eine Weise zu unterstützen, die nachhaltig wirkt.

Ziel ist es, nicht nur akute Herausforderungen zu lösen, sondern frühzeitig eine Basis für mentale Stabilität, Selbstvertrauen und innere Klarheit zu schaffen – etwas, das junge Menschen heute mehr denn je brauchen.

Interessiert? Gerne bekommst du mehr Informationen per Mail und in einem persönlichen Anmeldegespräch:

Fazit: Begleitung und liebevolle Stärkung statt spätere Reparatur

Natürlich kann niemand garantieren, dass ein Kind oder Jugendlicher niemals therapeutische Unterstützung braucht. Jede Lebensphase oder Krise kann zu einem Bedarf an Therapie führen, der dann auch entsprechend in Anspruch genommen werden sollte. Denn: Therapie ist nicht, wie noch immer weit in den Köpfen verbreitet, Feind oder Schwäche, sondern Helfer.
Gleichzeitig zeigt sich: Wenn Eltern, Lehrer und andere Bezugspersonen frühzeitig lernen, bewusst zu kommunizieren und eine stärkende Haltung einzunehmen, können sie vielen späteren Problemen vorbeugen.

Mit den richtigen Methoden – und einem gut gefüllten Werkzeugkoffer – können wir junge Menschen dabei unterstützen, sich selbst und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und mit den Herausforderungen des Lebens selbstbewusst umzugehen.